Hitzemelder werden im Innenbereich eingesetzt.
Der Hitzemelder dient dem Brandschutz. Er wird vor allem in Räumen verwendet, in denen Rauchmelder nicht angewendet werden können. Zum Beispiel Küche und Bäder, in denen durch Wasserdampf Fehlalarme entstehen können. Der Hitzemelder misst keine Rauchpartikel. Ein Sensor misst die Temperatur der Umgebung und die Geschwindigkeit des Temperaturwechsels. Ist dieser sprunghaft, wie bei einem Feuer, schlägt der Hitzemelder einen Alarm. Dieser Alarm wird abgegeben, wenn die Temperatur zu hoch ist oder zu schnell ansteigt.
Hitzewarnmelder ersetzen Rauchmelder nicht, sondern ergänzen diese in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit oder mit vielen Schwebstoffen (z.B. Werkstätten, Tischlereien, etc.). Es können Räume abgedeckt werden, die sich nicht für die Nutzung der Rauchmelder eignen.
Der Hitzemelder reagiert auf eine konstante Temperatur (z. B. 57 °C) oder einen schnellen Temperaturanstieg (z. B. 8,3 °C pro Minute). Anders als der Rauchmelder löst er nicht bei Wasserdampf aus – ideal für Räume, in denen normaler Rauchmelder Fehlalarme geben würde.
Einsatzfälle
Küchen – Wasserdampf, Bratenrauch, Staub.
Bäder und Saunaräume.
Dachböden und Garagen – Temperaturschwankungen.
Heizungs- und Technikräume.
Vorteile
Für Bereiche, in denen Rauchwarnmelder durch Dampf oder Staub ungeeignet sein können, ist eine fachlich geplante Wärmeerkennung möglich.
Erfasst je nach Bauart eine feste Temperaturgrenze oder einen definierten Temperaturanstieg.
Eine Systemanbindung ist nur bei nachgewiesener Kompatibilität möglich.
Kann Rauchwarnmelder in fachlich dafür vorgesehenen Bereichen ergänzen.
FAQ
Ersetzt der Hitzemelder einen Rauchmelder?
Rauchwarnmelder richten sich nach der jeweiligen Landesbauordnung. Hitzemelder erfüllen eine andere Aufgabe und können in dafür geeigneten Bereichen nach Herstellerangabe und fachlicher Planung ergänzen; sie ersetzen vorgeschriebene Rauchwarnmelder nicht pauschal.
Wie hoch ist die Auslöseschwelle?
Je nach Typ bei 57 °C Konstanttemperatur oder 8,3 °C Temperaturanstieg pro Minute.
Technische Daten
Maße
105 mm x 42 mm (DxH)
Gewicht
ca. 0,24 kg (inkl. Batterie)
Detektionsverfahren
Temperaturmessung
Sensortyp
Temperatursensor
Sabotageüberwachung
Nein
Statusüberwachung/ Anzeige durch Zentrale
Ja
Funkfrequenz
868,6625 MHz
Funkleistung
max. 10 mW (10 dBm)
Sendereichweite
Ca. 30 bis 100 Meter (nach örtlichen Begebenheiten)
Modulation
FM
Möglichkeiten zur Befestigung
Verschrauben
Spannungsversorgung
3 x AA Alkaline Batterie 1.5V
Lebensdauer der Batterie
3 Jahre
Ort der Montage
Wand, Decke, nur Innenbereich
Richtlinienkonform
CE, FCC, RoHs
Lautstärke der internen Sirene
95 dB gemessen mit 1m Abstand
Kompatibel mit Zentrale
EESec2, SR One
Lieferumfang
Hitzemelder, 3 x AA Alkaline Batterie 1.5V, Schrauben und Dübel, Handbuch
Installationsanleitung
Montieren Sie den Hitzemelder wie die Rauchwarnmelder 50 cm entfernt von allen Wänden, Ecken, Lampen und ähnlichen Gegenständen.
Damit die Übertragung zwischen Hitzemelder und Zentrale nicht unterbrochen wird, sind ein paar Sachen zu beachten. Schließen Sie den Funk Hitzemelder mit den gelieferten Batterien an. Das Gerät ist für den kabellosen Gebrauch ausgerichtet. Schließen Sie den Kontakt des Melders mit Magnetfeldern oder starken elektrischen Leitungen aus.
Zusammenstöße, Vibrationen, Eisen und Aluminium können bei nicht isolierten Kontakt dem Gerät schaden.
Sorgen Sie dafür, dass Kinder und Haustiere nicht versehentlich mit dem Melder in Kontakt kommen. Dies gilt auch für den Fall, dass der Hitzemelder noch nicht im Gebrauch ist. Auch wenn Wasserdampf kein Problem darstellt, sollte die Hülle des Melders beim Reinigen mit keinem Wasser in Berührung kommen. Nutzen Sie z.B. einen Staubwedel. Benutzen Sie kein Putzmittel.
Beachten Sie diese Punkte, um eine fehlerhafte Datenaufnahme auszuschließen.