Wie funktioniert eine Nachtsichtkamera?

Nachtsichtkamera für mein Haus

Diese Kamera empfängt Licht, – auch Infrarotlicht – und verstärkt es. So können in der Dunkelheit – mit Rest- und Streulicht – noch Bilder aufgenommen werden.

Was ist Infrarotlicht überhaupt?

Infrarotlicht ist – wie das sichtbare Licht auch – elektromagnetische Strahlung in einer bestimmten Wellenlänge. Das für den Menschen wahrnehmbare Spektrum reicht von 400 und 780 nm (Nanometer). Infrarotlicht hat einen Frequenzbereich von 700 nm bis 1 mm. Nach Sonnenuntergang ist in der Atmosphäre noch viel Restlicht. Nachtsichtkameras können Infrarot sehen, normalerweise befindet sich aber vor dem Sensor ein Filter. Dieser blockt UV- und Infrarotlicht, sonst erhält man farbverfälschte Bilder. Wird dieser Filter herausgenommen, dann sehen diese Kameras sowohl sichtbares Licht als auch Infrarotlicht. Die Nachtsichtkameras haben Infrarot-LEDs integriert, sie ermöglichen den Einsatz rund um die Uhr.

Nachtsicht für den Innen- und Außenbereich

Sogenannte SmartHome Kameras für den Innenbereich sind klein und kompakt. Da sie in der Wohnung eingesetzt werden, haben sie ein modernes, unauffälliges Design. Sie lassen sich vor Ort oder per App schwenken und neigen. Eine Innenkamera hat einen Schwenkbereich von bis zu 360 Grad und einen Neigungswinkel von maximal 90°. Bei Außenkameras gibt es beide Modelle, schwenkbar oder stabil angebracht. Auch hier ist der Aufnahmebereich über eine App steuerbar. Sogenannte One-Look Kameras zeigen nur einen bestimmten Ausschnitt und sind nicht beweglich. Die Übertragung der Bilder erfolgt entweder kabellos mit Funk oder über eine Leitung – nehmen Sie ein Kabel von mindestens 15 m Länge.

Nachtsicht – ohne WLAN und Strom

Auch für abgelegene Objekte ohne Stromversorgung und WLAN gibt es Nachtsichtkameramodelle, die Bilder auf Ihr Handy schicken. Diese Modelle benötigen für die Internetverbindung eine SIM-Karte und 3G oder 4G (das können Sie von Ihrem Smartphone ablesen). Die Stromversorgung der Nachtsichtkamera funktioniert über einen Akku. Es gibt sogar Modelle mit kleiner Solarzelle, die den Akku auflädt. Überwachungskameras haben einen niedrigen Stromverbrauch, sodass Sie nur alle paar Wochen nach dem Rechten sehen müssen. Laden Sie, – wenn nötig – den Akku einfach über eine Powerbank.

Mögliche Einsatzbereiche:

  • Eine Gartenlaube,
  • Ein Ferienhaus,
  • Ein Boot,
  • Ein Campingwagen,
  • Eine Baustelle.

Gerade bei abgelegenen Objekten kann die Aufschaltung einer Nachtsichtkamera auf eine Leitstelle die beste Lösung sein. Sie brauchen bei einer nächtlichen Alarmierung Zeit, bis Sie an den Ort gelangen. Für Sie und Ihre Familie ist es beruhigend zu wissen, dass sich Profis 24/7 um den Alarm kümmern.

Wie gut sind die Bilder?

Die Qualität hängt von zwei Faktoren ab: von der Nachtsichtkamera und den Lichtverhältnissen. Die Anzahl der IR-LEDs spielt eine Rolle, – ebenso deren Lichtintensität. Der Innenbereich liefert viel bessere Aufnahmen, als der Außenbereich. Innen reflektieren viele Flächen das Infrarotlicht. Eine hochauflösende Nachtsichtkamera liefert auch nachts gute und detaillierte Bilder. Das ist insbesondere für die Personenerkennung sehr wichtig. Bei integrierten Lichtern (kein Infrarotlicht) ist Farbsicht bei Nacht möglich. So fühlen Sie sich zu Hause immer sicher. Herrscht völlige Dunkelheit (keine Straßenlaternen, keine benachbarten Gebäude), können Nachtsichtkameras nur einige Meter weit Bilder aufnehmen.

Funktioniert eine Nachtsichtkamera bei jedem Wetter?

Ja – außer bei extremen Wetterereignissen. Die Kameras haben ein robustes, wasserfestes Gehäuse und funktionieren in einem weiten Temperaturspektrum (zwischen – 20 + 45°). Außerdem ist eine Schutzart angegeben, z. B. IP65: IP (International Protection) ist eine international einheitliche Norm.
Die erste Zahl gibt den Berührungsschutz vor Fremdkörpern an. Ziffer 6 bedeutet, dass die Nachtsichtkamera vollständig gegen Berührung geschützt ist, außerdem staubdicht.
Die zweite Zahl beschreibt den Schutz vor Feuchtigkeit. Ziffer 5 bedeutet, dass die Kamera gegen Strahlwasser aus jeder Richtung geschützt. Sie ist nicht wasserdicht.
IP65 ist eine Schutzart, keine Schutzklasse. Eine Schutzklasse gibt den Schutz vor gefährlicher Spannung bei elektrischen Geräten an.

Was sollte eine gute Nachtsichtkamera bieten?

Einen Bewegungsmelder

Der integrierte PIR Sensor (Passiv-Infra-Red Sensor) misst die Temperaturveränderungen bewegter Objekte. Das spart viel Strom und Speicherplatz, da die Nachtsichtkamera nicht dauernd läuft und Bilder aufzeichnet.

Eine integrierte 2-Wege-Kommunikation

Sie ermöglicht es Ihnen, mit Personen direkt zu reden. Im Eingangsbereich können Sie dann z. B. einem Paketdienst Anweisungen geben. Auf ungebetene Eindringlinge wirkt es sehr abschreckend, unvermittelt angesprochen zu werden.

Eine Gesichtserkennung

Sie spart Ihnen, vor allem im Eingangsbereich, viele Fehlalarme. Ein einfacher Bewegungssensor reagiert auf jeden Hund und jede Katze – und Sie bekommen jedes Mal eine Alarmmeldung.

Einen guten Akku mit langer Laufzeit

Achten Sie darauf, dass er auch direkt im Gerät aufgeladen werden kann.

Ein sinnvolles Alarmmanagement

Eine App, damit Sie Bilder auf Ihr Handy bekommen. Ein integriertes Mikrofon und einen Lautsprecher, um einen möglichen Täter anzusprechen. Je nach Standort kann eine Alarmsirene hilfreich sein.

Wo bringe ich eine Nachtsichtkamera im Außenbereich an?

Die Kameras werden so angebracht, dass sie lückenlos alle Bereiche rund um Ihr Haus (oder das zu schützende Gebäude) einsehen. Bei einem Einfamilienhaus wäre das z. B. das Areal zwischen dem Eingang und dem eigenen Parkplatz (nicht die öffentliche Straße!), die Terrasse und der Gartenzugang. Mit einer Weitwinkellinse von ca. 120 Grad kann die Nachtsichtkamera eine große Fläche einfangen.

Das Anbringen der Nachtsichtkameras durch Fachleute ist sinnvoll. Erstens ist es nicht trivial, mit wenigen Apparaten eine große Fläche zu erfassen. Zweitens greifen bei Kameras Datenschutzverordnungen, die Sie als Laie häufig nicht kennen. Ihr Nachbar muss z. B. auf einen Blick – aus der Entfernung – erkennen können, dass das Gerät nicht auf ihn gerichtet ist. Damit scheiden Domkameras an manchen Positionen aus.

Beratung zu einer Nachtsichtkamera

Wenn Sie eine Berstung zur Absicherung mit einer Alarmanlage oder einer Nachtsichtkamera wünschen, sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie unverbindlich und kostenfrei in allen Fragen zur Sicherheitstechnik und der Absicherung.

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